Wo geht die Sonne auf
Wo die Sonne aufgeht ist eine Frage die schon seit vielen Jahrhunderten die Menschheit beschäftigt.
Ein wichtiges Hilfsmittel um sich in der Natur orientieren zu können ist der Stand der Sonne. Wie hoch steht sie in etwa über dem Horizont bzw. wann und wo geht sie auf und unter? Wenn man auf diese Fragen eine Antwort finden kann, fällt einem die Orientierung in der Regel leichter. Schon im Kindergarten lernt man: Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen. Mit Hilfe dieser kleinen Formel ist man sein Leben lang ausreichend gewappnet und hat immer einen Orientierungsrahmen im Kopf.
Diese Erkenntnisse sind das Ergebnis unseres gewachsenen Naturverständnisses. Nicht immer waren die Menschen in der Lage auf diesem Wege einfache Rückschlüsse zu ziehen. Wie sich die Sonne zur Erde verhält und in welchen Abhängigkeiten sie zueinander stehen wurde nämlich jahrelang falsch beurteilt. In grauer Vorzeit gingen die Menschen davon aus, dass sich die Sonne einmal am Tag um die Erde drehen würde. Vor allem die alten Griechen waren der Meinung, dass ein Sonnengott jeden Tag in einem goldenen Wagen von Ost nach West über den Himmel fährt. Gegen Abend würde er dann einfach am Horizont verschwinden. Das die Sonne jedoch gar nicht selbst auf und unter geht wurde erst viele Jahre später erkannt.
Die Sonne ist der Stern im Zentrum des Planetensystems. Auch die Erde befindet sich innerhalb dieses Planetensystems. Dieses Planetensystem wird eben deshalb auch als Sonnensystem bezeichnet. Für das Leben auf unserer Erde ist die Sonne von elementarer Bedeutung. Das Klima und das entstehen von Leben selbst sind von ihr abhängig. Die Strahlungsenergie der Sonne ist für das ablaufen all dieser Prozesse verantwortlich.
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