Ohmsches Gesetz und Aufgaben und Übungen dazu

Definition und Formeln zum Ohmschen Gesetz

Das Ohmsche Gesetz (benannt nach seinem Entdecker, dem deutschen Physiker Georg Simon Ohm) beschreibt den Zusammenhang der drei wichtigsten physikalischen Größen in einem elektrischen Schaltkreis: Spannung (U, Einheit Volt (V)), Strom (I, Einheit Ampere (A)) und Widerstand (R, Einheit Ohm (?)). Wenn in einem einfachen Stromkreis die Spannung erhöht wird, erhöht sich proportional dazu auch der Stromfluss: I ~ U. Wenn der Widerstand im Stromkreis bei gleichbleibender Spannung erhöht wird, verringert sich der Stromfluss proportional dazu: I ~ 1/R.

Daraus lässt sich die mathematische Formel für das Ohmsche Gesetz ableiten: U = R * I. Mithilfe dieser Formel lässt sich in einem Stromkreis jede der Größen Spannung, Strom und Widerstand berechnen, sofern die anderen beiden Größen bekannt sind: U = R * I; R = U / I; I = U / R. Das Ohmsche Gesetz gilt nur für sogenannte "ohmsche Widerstände" bei konstanter Temperatur. Widerstände anderer Bauteile, wie etwa Dioden, lassen sich so nicht ermitteln.

Aufgaben: Welche der folgenden Aussagen sind richtig? a) Je höher die Spannung, umso geringer ist die Stromstärke. b) Je geringer die Stromstärke, desto höher der Widerstand. c) Je höher der Widerstand, umso höher die Spannung bei konstanter Stromstärke. d) Soll die Stromstärke konstant bleiben, so muss bei höherer Spannung der Widerstand verringert werden.Gegeben sind die Werte zweier Größen, wie ist der Wert der fehlenden Größe? a) U = 230 V, I = 0,5 A b) R = 100 ?, I = 0,09 A c) U = 12 V, R = 60 ? d) R = 1000 ?, I = 7 mA

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