Ergebnisse und Wahlkreise der Bundestagswahl 2009

Die Bundestagswahl 2009: Wahlbeteiligung, Endergebnis und dem Aufstieg der Nicht-Wähler.

Die Bundestagswahlen im Jahr 2009 waren von starken "Wählerwanderungen" gekennzeichnet. Dadurch hat sich die politische Landkarte Deutschlands ziemlich verändert. Dominierend ist das Schwarz der Union. Im Osten hat die Linke mehr Wahlkreise, im Westen hält die SPD die Nase vorn. Ein Manko bundesweit ist der stetige Aufstieg der Nichtwähler. Gingen im Jahr 2005 noch 77,7 Prozent der wahlberechtigten in ihr Wahllokal , waren es 2009 nur noch 70,8 Prozent. Warum ist das so ?

Eine Erhöhung des Kindergeldes reicht einfach nicht aus um Eltern zu überzeugen.Es gibt immer mehr Rentner in der Bundesrepublik. Mit Nullrunden erreicht man auch diese Schicht nicht. Genauso sieht es in der Gesundheitpolitik aus. Der Arbeitsmarkt stabilisiert sich nur sehr langsam. Besonders im Osten des Landes ist dies zu spüren.

Klarer Gewinner der Wahlen 2009 ist die FDP mit einem Plus von 4,7 Prozent. Ob ein faires Steuersystem und bessere Bildungschancen kommen, bleibt abzuwarten. Fakt ist, dass die Wähler wohl genau dies hören wollten.Das Kabinett hat sich durch die letzten Wahlen verändert. Von 16 Ministern erhält die CDU mit Kanzlerin Merkel sieben Ministerposten, die FDP erhält fünf und die CSU erhält drei Minister.

Bleibt abzuwarten, ob sich die leichten Aufwärtsbewegungen in der Wirtschaft bemerkbar machen. Auch die Parteien müssen umdenken, um ihre Wahlkreise zu halten. Leere Versprechungen , die vor der Wahl abgegeben wurden, stoßen bei den Bürgern auf starke Kritik.Trotzreaktionen und Unmut sind die Folgen. Auch Jungwähler werden abgeschreckt, was sich in mangelnder Wahlbeteiligung wiederspiegelt. Ob man so etwas verändern kann sei dahingestellt. Das ist vielleicht auch nicht jedem Wähler bewusst.

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